Jaguar E-Type Fahrzeuge freie Werkstatt Berlin

Jaguar E-Type

Jaguar E – Type

Es gibt Klassiker unter den Oldtimern, wie es vielleicht viele Mercedes Baureihen sind. Dann gibt es aber auch Meilensteine, zu denen sicherlich der VW Käfer zählt. Dazu kommen dann aber Automobile, die noch mehr in sich vereinen, bei denen bei Autofreunden eine ehrfürchtige Mimik im Gesicht zu erkennen ist. Das sind dann Oldtimer, die den Klassiker und den Meilenstein in sich vereinen, darüber hinaus aber vielleicht noch die Qualitäten eines Sport- oder Super-Sportwagens mitbringen und einen ebenso hohen Bekanntheitsgrad wie Erkennungswert pflegen.

Zu diesen Fahrzeugen zählt ganz besonders eine schwarze Raubkatze, die in England aber eher Racing-Green ist – der Jaguar E-Type. Mit unserer Meisterwerkstatt haben Sie nun eine Werkstatt im Herzen Berlins gefunden, die sich mit viel Leidenschaft, Engagement und vor allem einen reichhaltigen Erfahrungsschatz Ihres E-Types annimmt.

Der erste nicht von Sir William Lyons gestaltete Jaguar

Schon die Entstehungsgeschichte des E-Type weicht drastisch von der bisherigen Tradition bei Jaguar ab. Bisher hatte der Chef höchstpersönlich, Sir William Lyons, sämtliche Modelle selbst designed. Der E-Type sollte einen erstmaligen Bruch mit dieser Gepflogenheit markieren. Aber selbstverständlich hat er die Design-Entwicklung nicht irgendeinem Entwickler oder einem Team übertragen. Dem E-Type liegen zahllose mathematische Formeln, Zahlenkolonnen, Gleichungen und geometrische Figuren zugrunde, wie es das bis dahin nicht gegeben hatte. Ziel war die Entwicklung der ultimativ aerodynamischen Karosserie für einen Roadster aber auch Tourenwagen. Zugegeben, die Luftwiderstandswerte waren nicht sonderlich gut, eher Durchschnitt für die 1960er. Aber das Auto, das mithilfe der Mathematik erschaffen wurde, ist einfach nur atemberaubend.

Die Modelle des E-Types

Insgesamt wurde der E-Type von 1961 bis 1974 gebaut. Insgesamt drei Serien wurden aufgelegt, jedoch gab es insbesondere innerhalb der Series I immer wieder Verbesserungen. Der Sportwagen war anfangs so gebaut, dass schlichtweg niemand Platz darin fand, der größer als 1,80 m war, um dabei noch einigermaßen komfortabel zu sitzen.

Ganz zu schweigen von der Kunst, sich buchstäblich in das Auto hinein zu falten. Doch hat man es erst einmal auf den Fahrersitz geschafft, wird man umgehend mit einem grandiosen Blick über die schier endlose Haube belohnt. Erste Verbesserungen waren ein Anpassen des Bodens durch zunächst Absenken und später eine Mulde. Ab der zweiten Serie wurde nach hinten noch Platz geschaffen, um auch über 1,80 m Körpergröße den Sitz besser nach hinten zu bekommen.

Vom Sechszylinder zum mächtigen, aber kultivierten 12-Zylinder

Zunächst wurden 6-Zylinder-Motoren verbaut, die vor allem durch ihr massives Drehmoment aus dem unteren Drehzahlbereich auffallen und den Engländer schnell auf Touren bringen. Das ist auch notwendig, denn am Anfang wurde ein damals schon veraltetes Moss-Automatikgetriebe verwendet, dessen ersten Gang nicht synchronisiert war. Dass der E-Type nicht sonderlich schaltintensiv ist, kam diesem Umstand also durchaus entgegen. Später, in der Series III wurden dann 12-Zylinder-Motoren verbaut, die sich durch eine einmalige Laufruhe auszeichnen. Jedoch erkauft sich der Motor diese Ruhe durch einen zügellosen Durst.

Schwachpunkte des Jaguar E-Types

Die Mechanik des 12-Zylinders ist selbst für erfahrene Mechaniker anspruchsvoll, während die Sechszylinder beinahe schon pflege- und wartungsleicht sind. Der Fahrkomfort, der den E-Type sicherlich mit so bekannt gemacht hat, wird durch eine außergewöhnliche Konstruktion an der Hinterachse erreicht. Die Bremsscheiben innenliegend, findet sich an der Hinterachse ein Hilfsrahmen mit mehreren Längs- und Querlenkern an einer Seite, wobei selbst die Antriebswelle dazuzählt.

Da auch Rost beim E-Type ein großes Thema ist, kann diese Konstruktion aber oftmals ein wahrer Fluch während der Restaurierung sein. Dazu kommt, dass der E-Type nun bald sein 60-jähriges Jubiläum feiert. Nicht restaurierte E-Type sind daher so gut wie nicht mehr auf dem Markt. Ein fachlich geschultes Auge ist beim Kauf eines E-Types unverzichtbar, da auch die Karosserie komplex aufgebaut ist.

Unterschiede zwischen den drei Modellserien

Während die Series III E-Types länger, breiter und komfortabler ausgestattet sind, kommt die erste Serie sehr spartanisch – und wie anfangs bereits erwähnt – außerordentlich unbequem daher. Dennoch ist es gerade die Series I, die inzwischen Spitzenpreise jenseits der 100.000-Euro-Marke erzielt. Wenn Sie sich einen E-Type anschaffen wollten und jetzt den Preis für ein kleines Häuschen auf dem Lande vernehmen, denken Sie wohl, dass sich der E-Type-Traum damit ausgeträumt hätte.

Dem ist aber mitnichten so. Insbesondere in der Series III sind fahrbereite Modelle schon um die 20.000 Euro erhältlich. Die Series II dagegen klebt stur am Heck der Series I mit Preisunterschieden von durchschnittlich nur 10.000 Euro. Und ob es jetzt 100.000 oder 90.000 Euro sind, die bezahlt werden, dürfte in diesen Sphären beinahe keine Rolle mehr spielen.

Was ist der richtige E-Type für Sie?

Doch gibt es diese Unterschiede. Wer etwas von dem Komfort, den die Series III später haben sollte, erahnen möchte, ohne aber auf das urige Flair der Series I verzichten zu wollen, der ist beim Einser-E-Type richtig aufgehoben. Betrachtet aus wirtschaftlicher und ergonomischer Sicht ist auf jeden Fall die Series III die bessere Wahl. Den praktischen Wert lassen wir bei einem Sportwagen egal welcher Serie besser unter den Tisch fallen.

Der 12-Zylinder liegt gut und schwer auf der Achse, die gewachsenen Maße sind deutlich. Allerdings sind die Sechszylinder, wie ebenfalls bereits erwähnt, deutlich pflegeleichter. Dafür wiederum sind diese weniger vollgasfest als die 12-Zylinder, weil es Langhuber sind. Für einen Fahrer, der mit der Raubkatze umzugehen weiß, ist das aber nicht relevant, da der Wagen seine Leistung von unten heraus entfaltet und weniger für spritzige Sprints geeignet ist, eher aber für sportliche Tourenfahrten eben.

Eine Fachwerkstatt, die mit einem Jaguar E-Type umzugehen weiß

Sollten Sie bereits einen Jaguar E-Type besitzen und eine kompetente Werkstatt in Berlin oder dem umgebenden Brandenburg suchen, die bestens mit dem Modell vertraut ist und dennoch auf höchstem handwerklichen Niveau arbeitet, sind Sie nun fündig geworden. Unser versiertes Mechaniker-Team verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz speziell zu Jaguar Modellen. Das gilt sowohl für die Bereiche Mechanik, Karosseriebau und Lackiererei.

Besuchen Sie uns oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir sind immer für Sie da!

Unser Betrieb vereint alle Bereiche selbstverständlich mit Meisterzertifikaten. Dazu kommt ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, das jedoch aufgrund der hohen Arbeitsqualität schon fast wieder in den Hintergrund rückt. Kompromisse in der Qualität gibt es bei uns ebenso wenig wie minderwertige Ersatzteile. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf oder besuchen uns in unserer Meisterwerkstatt in Berlin. Wir sind immer und sofort da für Sie wie schon für zahlreiche andere Stammkunden seit Jahrzehnten.

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